Aus unserer ArbeitAuf diesen Seiten möchten wir Sie über Aktuelles und Bemerkenswertes aus der Tätigkeit unseres Büros und aus dem Baubereich informieren. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
EnergieberatungIn Deutschland gibt es etwa 39 Millionen Wohnungen. Davon sind rund 29 Millionen vor 1977, also vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung gebaut worden. Würde man diesen Wohnungsbestand durch bessere Dämmung der Gebäudehülle und moderne Heizanlagen auf den heute gültigen Standard bringen, so könnte dadurch der Energieverbrauch und damit der Ausstoß von Klimagasen in diesem Bereich deutlich gesenkt werden.Maßnahmen zur Verbesserung der Energieverwendung in Wohngebäuden sind mit erheblichen Investitionen verbunden. Diesen Investitionen stehen zwar jährliche Einsparungen bei den Energiekosten gegenüber. Man muss aber aus heutiger Sicht von Amortisierungszeiten von 10 bis 15 Jahren ausgehen. Erst nach dieser Zeit zahlt sich die Investition in die energetische Effizienz seines Gebäudes für den Eigentümer auch finanziell aus. Bei der Entscheidung, welche Maßnahmen für sein Gebäude technisch sinnvoll und wirtschaftlich sind, braucht der Hauseigentümer eine fundierte Beratung. Diese Beratung sollte folgende Punkte umfassen:
Diese Leistungen werden im Rahmen der Vor-Ort-Beratung durch das BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beispiel für Beratungsergebnisse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ein in den 70er Jahren errichteter Bungalow ist entsprechend den oben genannten Kriterien analysiert worden. Das Bestandsgebäude hat entsprechend dem Baujahr eine schlechte energetische Qualität. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmenpaketen sind erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten möglich, wie der folgenden Tabelle zu entnehmen ist.
Diesen Einsparungen stehen Investitionen gegenüber, deren Finanzierung wiederum Kosten verursacht. Der Amortisierungszeitraum und erwirtschaftete Gewinn hängen maßgebend von den Annahmen ab, wie sich Kreditzinsen und Energiepreise über Jahrzehnte entwickeln. Die Ergebnisse in diesem Fall beruhen auf einem mittleren kalkulatorischen Zinssatz von 4,5% und einer jährlichen Preissteigerung von 2,5%. Untypisch ist an diesem Fall, dass der Bauherr über einen hohen Eigenkapitalanteil verfügt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| In diesem Fall läßt sich mit Paket 1, das mit Abstand die geringsten Einsparungen erzielt, der größte wirtschaftliche Gewinn erzielen. Paket 3 mit den größten Einsparungen schneidet wirtschaftlich am schlechtesten ab.
Variiert man Zinssatz und Preissteigerungsrate, so kann sich die Rangfolge der Maßnahmenpakete in punkto Wirtschaftlichkeit verändern. Schon bei einer Anhebung der Preisteigerungsrate um einen halben Prozentpunkt ist das Paket 2 nach einem Zeitraum von 30 Jahren am wirtschaftlichsten. Die wirtschaftlichen Aussagen eines Vergleichs der Maßnahmen sind also sehr sensibel und eignen sich daher nur bedingt als Entscheidungskriterium. Maßgebend für die Entscheidung sollten die ökologischen Effekte eines Pakets sein. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Links zum ThemaIm Internet kann man sich z.B. auf folgenden Seiten über die Themen Energieberatung, Verbesserung der Energieeffizienz in Gebäuden und Fördermittel informieren:
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