Energieberatung |
Einfamilienhaus in Schönwalde-Glien, Waldsiedlung |
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| Auftraggeber: | privater Bauherr |
| Bearbeitungszeit: | 2011 |
| erbrachte Leistungen: | Energieratung, gefördert durch das BAFA im Rahmen der Vor-Ort-Beratung |
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| Das 1936 errichtete Einfamilienhaus ist bis auf die zwischenzeitliche Erneuerung der Heizanlage noch im Orginalzustand erhalten. Nach einem Besitzerwechsel vor einigen Jahren sind nun aber vom Bauherren wesentliche energetische Verbesserungen geplant. Im Rahmen einer Energieberatung sollten die Maßnahmen ermittelt werden, die zukünftig die Energiekosten deutlich reduzieren helfen.
Die empfohlenen Maßnahmen beinhalten die Dämmung der thermischen Hülle ( Fassade, Fenster, Steildach und Kellerdecke ) und den Austausch des 15 Jahre alten Heizölkessels gegen eine Pelletheizung. |
| Mit diesen Maßnahmen wird der Standard eines kfw-100 Effizienzhauses erreicht, was eine entsprechend hohe Förderung bedeutet. Der Umstieg von Heizöl auf Holzpellets wird in Zukunft neben einer spürbaren Senkung der Heizkosten auch zu einer Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 87% und des CO2-Ausstoßes um 92% beitragen.
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Mehrfamilienhaus Manfred-von-Richthofen-Str. 11, 12101 Berlin |
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| Auftraggeber: | Hauseigentümer vertreten durch Hausverwaltung Gerhard Peter KG |
| Bearbeitungszeit: | 2010 |
| erbrachte Leistungen: | Energieratung nach BAFA-Standard ( Vor-Ort-Beratung ) Thermografieaufnahmen aller Fassaden |
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| Das 1912 errichtete Gebäude ist ein typisches Berliner Mehrfamilienhaus. Es besteht aus Vorderhaus, Seitenflügel und Gartenhaus. Bis auf einen teilweisen Austausch der Fenster und der Erneuerung der Heizungsanlage sind keine Veränderungen im Sinne einer energetischen Verbesserung an dem Gebäude vorgenommen worden. Im Rahmen einer Energieberatung sollten die Potentiale des Gebäudes für eine wirtschaftliche energetische Sanierung aufgezeigt werden. Zwei Pakete aus verschiedenen Einzelmaßnahmen wurden vorgeschlagen.
Im ersten Paket wurden nur Maßnahmen zusammengefasst, die sowie so in nächster Zeit angestanden hätten. Es wurde vorgeschlagen, die oberste Geschossdecke zu dämmen, ebenso die Kellerdecke von unten da wo möglich und die Heizverteilungsleitungen im Keller, sowie die fast 20 Jahre alte Heizanlage gegen einen Brennwertkessel auszutauschen. |
| Mit dem zweiten Paket sollte das Gebäude soweit verbessert werden, dass die Anforderungen der EnEV an ein Bestandsgebäude erfüllt werden. Dazu wären neben den Maßnahmen des ersten Pakets erforderlich die Hoffassaden zu dämmen, teilweise die Verglasung auszutauschen, Solarthermie zur Warmwasserbereitung zu nutzen und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einzubauen. Dies ist jedoch nur mit einem hohen finanziellen Aufwand von ca. 430.000 € möglich. Dieser Aufwand ließe sich nur zum Teil als Modernisierung an die Mieter weitergeben. Die Voraussetzungen für eine nennenswerte Förderung wären auch nicht gegeben, da von der kfw-Bank nur gefördert wird, was über die Anforderungen der EnEV hinaus geht.
Dem Wohnhauseigentümer wurde das erste Paket zur Realisierung empfohlen. Es reduziert den Primärenergiebedarf zwar nur um 15%, amortisiert sich aber in überschaubarer Zeit. Dieses Beispiel zeigt auch, dass die Anreize für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern noch nicht attraktiv genug sind, durch energetische Sanierungsmaßnahmen signifikant zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes motiviert zu werden. |
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Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte im Bungalowstil in Berlin-Gatow |
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| Auftraggeber: | privater Bauherr |
| Bearbeitungszeit: | 2009 |
| erbrachte Leistungen: | Energieratung, gefördert durch das BAFA im Rahmen der Vor-Ort-Beratung |
| Die Doppelhaushälfte hat die Form eines L-förmigen, eingeschossigen Bungalows und ist bis auf die Garage voll unterkellert. Das Gebäude ist 1971 als Massivbau mit Kalksandsteinwänden errichtet worden. Das Flachdach ist eine Holzkonstruktion.
Zwischenzeitlich haben die Außenwände ein Wärmedämmverbundsystem erhalten, allerdings nur mit 4 cm Dämmstoffdicke, und ein Teil der Fenster ist erneuert worden. Ansonsten befindet sich das Haus noch im Originalzustand. Ein Problem ist der geringe Überstand des Flachdaches. Er reicht nicht aus, um die heute für Wärmedämmverbundsysteme üblichen Dämmstoffdicken von 10 cm und mehr anzubringen. Voraussetzung für eine bessere Dämmung der Außenwände ist deshalb ein verändertes Flachdach mit entsprechend großem Überstand. |
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| Der rechnerische Heizwärmebedarf des Bestandsgebäudes ist mit 186 kWh/(m²a) sehr hoch. Nach der von der dena eingeführten Bewertungsskala ist das Gebäude in die schlechteste Energieeffizienzklasse I einzustufen.
Es wurden insgesamt 17 verschiedene Einzelmaßnahmen auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht. Aus diesen Einzelmaßnahmen wurden drei Maßnahmenpakete zusammengestellt. Die Maßnahmen und Einsparungen, die sich mit diesen Paketen erzielen lassen, sind auf der Seite Aus unserer Arbeit>Energieberatung beschrieben.
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