Energieberatung

 Mehrfamilienhäuser
 Barbarossastr. 54 - 57, 10781 Berlin
Auftraggeber:PRÄZISA Immobilien GmbH für
WEG Barbarossastr. 54 - 57
Bearbeitungszeit:2006
erbrachte Leistungen:Bestandsaufnahme und Kostenschätzung
zur Verbesserung des Wärmeschutzes,
Beurteilung der Dachabdichtung
 
Die Wärmedämmung des 1955 errichteten Mehrfamilienhauses ist seit dem nicht verbessert worden. Lediglich die Heizanlage wurde in der Zwischenzeit ausgetauscht. Da eine Dachsanierung anstand, sollte untersucht werden, welche Einsparungen an Heizenergie erreicht werden können, wenn auch die Außenwände und die Kellerdecke gedämmt sowie die Fenster erneuert werden.

Zunächst wurde der Ist-Zustand analysiert. Die von der EnEV vorgegebenen Höchstwerte wurden gegebener Maßen bei weitem überschritten. Der rechnerisch ermittelte Heizwärmebedarf entsprach etwa dem tatsächlichen Verbrauch.

Für die einzelnen Verbesserungen wurden die Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten entsprechend EnEV für den erstmaligen Einbau angesetzt. Mit den entsprechenden Bauteilaufbauten ließen sich Einsparungen von ca. 45% des Heizwärmebedarfs erzielen. Die größten Einsparungen ergeben sich für die Außenwände und die Kellerdecke. Die Einsparungen durch neue Fenster liegen nur bei 6%. Im vorliegenden Fall wäre der Einbau neuer Fenster im Kombination mit einem Wärmedämmverbundsystem für die Außenwände aber dringend zu empfehlen, um Feuchtigkeitsprobleme im Bereich der Fenster zu vermeiden.

 Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte im Bungalowstil
 in Berlin-Gatow
Einfamilienhaus in Berlin-Gatow
Auftraggeber:privater Bauherr
Bearbeitungszeit:2009
erbrachte Leistungen:Energieratung, gefördert durch das BAFA im Rahmen der Vor-Ort-Beratung
 
Die Doppelhaushälfte hat die Form eines L-förmigen, eingeschossigen Bungalows und ist bis auf die Garage voll unterkellert. Das Gebäude ist 1971 als Massivbau mit Kalksandsteinwänden errichtet worden. Das Flachdach ist eine Holzkonstruktion.

Zwischenzeitlich haben die Außenwände ein Wärmedämmverbundsystem erhalten, allerdings nur mit 4 cm Dämmstoffdicke, und ein Teil der Fenster ist erneuert worden. Ansonsten befindet sich das Haus noch im Originalzustand.

Ein Problem ist der geringe Überstand des Flachdaches. Er reicht nicht aus, um die heute für Wärmedämmverbundsysteme üblichen Dämmstoffdicken von 10 cm und mehr anzubringen. Voraussetzung für eine bessere Dämmung der Außenwände ist deshalb ein verändertes Flachdach mit entsprechend großem Überstand.

Der rechnerische Heizwärmebedarf des Bestandsgebäudes ist mit 186 kWh/(m²a) sehr hoch. Nach der von der dena eingeführten Bewertungsskala ist das Gebäude in die schlechteste Energieeffizienzklasse I einzustufen.

Es wurden insgesamt 17 verschiedene Einzelmaßnahmen auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht. Aus diesen Einzelmaßnahmen wurden drei Maßnahmenpakete zusammengestellt. Die Maßnahmen und Einsparungen, die sich mit diesen Paketen erzielen lassen, sind auf der Seite Aus unserer Arbeit>Energieberatung beschrieben.

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