Kunst am Bau, Garten- und Landschaftsbau

 Freirauminszenierung Augustin-Sandtner-Str
 für Wohnbaugesellschaft mbH Oranienburg

 

Entwurf Beissert und Hengge
Garten- und Landschaftsarchitekten
Bauherr:Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg
Planung Gartenanlage:Beissert und Hengge
Garten- und Landschaftsarchitekten
Planungs- und Bauzeit:2009
erbrachte Leistungen:Tragwerksplanung (LP 2 bis 5)
 
 
Der Gebäuderiegel Augustin-Sandtner-Str. 22 bis 31 soll abgerissen werden. Auf der entstehenden Freifläche ist eine Grünanlage mit einer Freirauminszenierung geplant. Die Idee dazu beruht auf einem Hörspiel von Friedrich Wolf aus dem Jahre 1929, das nach einer wahren Begebenheit die Rettung einer italienischen Nordpolexpedition durch einen russischen Eisbrecher schildert.

Ein rechteckiges Feld mit den Abmessungen 85 mal 25 m ist mit einer Schicht Feinkies ausgelegt und durch halb versenkte Stahlrohre eingefasst. Es ist in drei Bereiche unterteilt: Das Suchfeld, das Eisfeld und das Signalfeld. Im Signalfeld werden Buchstaben aus Stahlblechhohlprofilen aufgestellt, die bis zu 2,50 m hoch und auf Stahlbetonfundamenten gegründet sind. Sie symbolisieren die übermittelten Funksprüche und die Namen des Luftschiffes und des Eisbrechers. Die Buchstaben sollen übersprungen, erklettert und anderweitig genutzt werden.

Die Stahlkonstruktion der Buchstaben und ihre Gründung sind entsprechend den Einwirkungen zu bemessen.

Weitere Informationen zur Freirauminszenierung unter www.sos-rao-rao.net

 Gartenanlage mit Windskulptur
 für ORAFOL Europe GmbH, Oranienburg
 
Windskulptur von Achim Kühn
Bauherr:ORAFOL Europe GmbH
Planung Gartenanlage:Beissert und Hengge
Garten- und Landschaftsarchitekten
Entwurf und Fertigung Windskulptur:Atelier Achim Kühn
Planungs- und Bauzeit:2008 bis 2009
erbrachte Leistungen:Tragwerksplanung (LP 2 bis 5)
 
 
Auf dem Firmemgelände der ORAFOL Europe GmbH in Oranienburg wird ein Garten angelegt. In einer langgestreckten Spange, die mit von Struktur und Farbe unterschiedlichen Stauden und Bäumen bepflanzt ist, befindet sich ein quadratisches Wasserbecken. Über dem Becken, das beleuchtet und beheizt werden kann, steht eine scheinbar schwebende Windskulptur.

Die Windskulptur besteht aus vier übereinander liegenden Elementen, die sich frei gegeneinander um vertikale Achsen drehen können, wenn sie vom Wind in Bewegung gesetzt werden. Das untere Element wird von der Spitze eines Rahmens aus Rechteckrohr getragen, dessen horizontale Schenkel wenige Zentimeter über der Wasserfläche des Beckens verlaufen. Der Rahmen ist außerhalb des Beckens auf zwei Einzelfundamenten gegründet.

 Kunstprojekt "Vom Duft des Lichtes" auf dem
 Campus Golm der Universität Potsdam
Bauherr:Universität Potsdam
Planung:Walter Gramming und Uschi Frank, Berlin
Planungs- und Bauzeit:2008
erbrachte Leistungen:Tragwerksplanung (LP 2 bis 4)
 
 
Das Projekt "Vom Duft des Lichtes" auf dem Campus in Golm der Universität Potsdam besteht aus stehenden und liegenden Winkel aus Acrylglaskuben. Im Inneren der Winkel befinden sich bunte Luftschlangen. Die Schenkel der Winkel können auch als Sitzgelegenheit dienen und sind auf Streifenfundamenten gegründet.
 Aufstellung von Acrylglaskuben in der
 Landesklinik Eberswalde

man sieht nur mit dem Herzen gut

das werden wir ja sehn
Bauherr:Liegenschafts- und Bauamt Bernau
Planung:Walter Gramming und Uschi Frank, Berlin
Planungs- und Bauzeit:2004
erbrachte Leistungen:Tragwerksplanung (LP 2 bis 4)
 
 
Auf dem Gelände der Abteilung für Forensische Psychiatrie der Landesklinik Eberswalde sind liegende Kuben aus Acrylglas aufgestellt worden. Die Kuben dienen als Sitzgelegenheit. Im Inneren können Kunstobjekte ausgestellt werden. Sie sind auf Betonfertigteilfundamenten gegründet.

Um den besonderen Bedingungen in dieser Klinkabteilung Rechnung zu tragen, wurden die Kuben und ihre Verbindungen mit einer erhöhten Vekehrslast bemessen. Bei der Wahl der Verbindungsmittel wurde darauf geachtet, dass sie schwer demontierbar und nicht scharfkantig sind.

 Eingangstreppe und Senkgarten für Mauerpark 
 in 10437 Berlin-Prenzlauer Berg
Mauerpark, Eingangstreppe
Bauherr:Grün Berlin Park und Garten GmbH
Architekt/Planung:Architekturbüro
Mossmann & Wolf
Planungs- und Bauzeit:von 1994 bis 1997
erbrachte Leistungen:Tragwerksplanung (LP 2 bis 6)
 
 
Im Rahmen des IV. Bauabschnittes für den Mauerpark in Berlin-Prenzlauer Berg sind eine Eingangstreppe und ein Senkgarten errichtet worden. Den Treppeneinschnitt bildet ein geneigter Stahlbetontrog, der auf den Innenseiten mit 3,5 cm dicken, unbehandelten Stahlplatten verkleidet ist. Der Geländesprung im Senkgarten wird durch eine Winkelstützwand abgefangen, deren Innenseiten als Sichtbetonflächen ausgeführt wurden. In den Senkgarten führt eine Stahltreppe über einen in den Senkgarten auskragenden Stahlbalkon hinab.
 
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