Gutachten und Beratungstätigkeiten

 Abriss von Industriegebäuden in Berlin-Johannisthal
 Groß-Berliner Damm 84, 12487 Berlin

 
Auftraggeber:TLG Immobilien GmbH
Projektmanagment:U.C.A. Dr. Knauf & Partner
Bearbeitungszeit:2007 bis 2008
erbrachte Leistungen:Statische Stellungnahme zu Abrissarbeiten
 
 
 
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Johannisthal befinden sich noch viele Industriegebäude, die zu DDR-Zeiten als Produktionsstätten genutzt wurden. Auf dem Grundstück Groß-Berliner Damm 84 sollen nun alle Gebäude abgerissen werden, um das Grundstück einer neuen Nutzung zuzuführen.

Jenseits der Grundstücksgrenzen befinden sich allerdings Gebäude, die von den Eigentümern vermietet sind und auch weiterhin genutzt werden sollen. Die beiden nebenstehenden Fotos zeigen diese Gebäude. Im oberen Bild ist die hohe Halle vermietet, im unteren Bild der rechte Teil.

Die Gebäudeteile auf beiden Seiten der Grundstücksgrenzen gehören zu langgestreckten Hallen, die an den Grundstücksgrenzen nur durch Trennwände abgeteilt wurden, statisch aber jeweils eine Einheit bilden.

In einem Gutachten sollte nun geklärt werden, welche Sicherungsmaßnahmen in den verbleibenden Gebäudeteilen erforderlich sind, um sie für sich standsicher zu machen. Im Falle der großen Halle war die Bausubstanz so schlecht und die Sicherungsmaßnahmen so aufwendig, dass man sich nach einem Gebietstausch auch für den Abriss der großen Halle entschied.

 Instandsetzung Stahlkonstruktion von Balkonen
 am Verwaltungsgebäude der DRV-Bund ( BFA )
 Fehrbelliner Platz 5 in 10707 Berlin
BfA-Gebäude am Fehrbelliner Platz mit vor der Fassade angebrachten Balkonen
Auftraggeber:DRV-Bund
Bearbeitungszeit:2004 bis 2005
erbrachte Leistungen:Schadensaufnahme und Dokumentation, Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes
 
 
 
 
Bei einer Begehung wurde festgestellt, das einige Querträger der Stahlkonstruktion der Balkone an den Außenfassaden aufgetrieben und teilweise gerissen waren. In einem Gutachten wurde der Umfang des Schadens dokumentiert, die Ursache ermittelt und ein Sanierungskonzept erarbeitet.

Der Schaden ist durch Regenwasser entstanden, das in die Träger aus Rechteckrohr eingedrungen und dann bei entsprechendem Füllstand im Winter die Seiten der Rohrprofile gedehnt hat, bis hin zum Aufreißen der Kanten. Es wurde festgestellt, dass auch äußerlich intakte Träger mit Wasser gefüllt sein können. Die Löcher, durch die das Wasser eingedrungen ist, sind im Rahmen einer Sanierung vor etwa 20 Jahren in die ursprünglich dichtgeschweißte Konstruktion gebohrt worden, um Gitterroste zu befestigen.

 Umbau Mörschbrücke in Berlin-Charlottenburg Medienbrücke über Westhafenkanal
 
Medienbrückenschuss während der Montage, links oben 400 er Gasleitung
Auftraggeber:Friedrich & Norrenbrock GmbH
Bearbeitungszeit:2003
erbrachte Leistungen:Statische Stellungnahme zur temporären Umleitung einer 400 er Gasleitung
 
 
 
 
 
Die Mörschbrücke über den Westhafenkanal soll angehoben werden, um eine größere Durchfahrtshöhe für die Schifffahrt zu erreichen. Dazu müssen alle Medien, die mit der Brücke den Kanal kreuzen, für die Bauzeit verschwenkt werden. Dazu wird parallel zur Mörschbrücke eine provisorische Medienbrücke errichtet, die von der Strabag AG geplant und hergestellt worden ist. Die Tragkonstruktion der Medienbrücke besteht aus zwei nebeneinander liegenden HEB 1000 Stahlprofilen, die durch horizontale Verbände ausgesteift sind.
Die Firma Friedrich & Norrenbrock hat den Auftrag, eine 400 er Gasleitung auf dieser Medienbrücke mit einer selbst entwickelten Schellenverbindung zu montieren.

In einer statischen Untersuchung sollte geklärt werden, ob die vorgesehenen Schellenverbindungen folgende Bedingungen erfüllen kann:

  • schadensfreie Aufnahme der horizontalen und vertikalen Verformungen während der Montage und im vollbelasteten Endzustand,
  • Ausgleich der Längenänderungen infolge der Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter.
 Beurteilung von Gebäudeschäden
 infolge der Flutkatastrophe 2002
 in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Sachsen
Bauernhaus, bis 1,20m im EG überflutet; höchster Wasserstand zeichnet sich als heller Streifen ab
 
Arbeiten vor Sanierung der Innenräume: Holzfußböden entfernen, Putz abschlagen, Wände trocknen
Auftraggeber:Allianz AG
Bearbeitungszeit:08/2002 bis 09/2002
erbrachte Leistungen:Beurteilung der Schäden und Schätzung der Instandsetzungskosten
 
 
In der ersten Augusthälfte 2002 kam es in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt zu verheerenden Überschwemmungen. In den überfluteten Gebieten entstanden immense Sachschäden, die sich für die Anwohner und Betriebe teilweise existenzbedrohend auswirkten.

Die Allianz als einer der größten Sachversicherer in den neuen Bundesländern bemühte sich um eine schnelle und unbürokratische Schadensregulierung.

Aus der ganzen Bundesrepublik wurden im Auftrag der Allianz Teams von Bausachverständigen zusammengestellt, um die Schäden an den Gebäuden vorort zu begutachten und die Sanierungskosten zu schätzen. Die ermittelten Schadenssummen wurden teilweise sofort ausgezahlt bzw. zeitnah den Geschädigten überwiesen.

Unser Büro nahm in einem Team an dieser Aktion teil, das durch das Vermessungs- und Bewertungsbüro Sozietät Rek & Dr. Schwenk zusammengestellt worden war. Bei den von uns zu begutachtenden Schäden handelte es sich überwiegend um reine Überflutungsschäden, es war also im wesentlichen der Innenausbau und die Installationen der Gebäude betroffen. Die tragende Konstruktion war nur selten geschädigt.

 Aufnahme Bautenzustand
 Neubau der Spanischen Botschaft
 Lichtensteinallee / Thomas-Dehler-Str. in
 10787 Berlin-Tiergarten
Bautenzustand zur Zeit der Untersuchung
Auftraggeber:UTE Spanische Botschaft
ACS Proyectos, Obras y Construcciones und
Philipp Holzmann AG
Bearbeitungszeit:2000
erbrachte Leistungen:Aufnahme und Dokumentation des Bautenzustands
Beurteilung der Auswirkungen eines Baustopps auf die Arbeitsabläufe
Als Folge einer angekündigten Umplanung seitens des Bauherrn wurde durch die ausführende UTE ein Baustopp veranlasst. Die UTE war der Auffassung, dass wegen der Umplanung Fertigteilwände nicht weiter gefertigt und tragende Mauerwerkswände nicht ausgeführt werden können. Aufgabe des Gutachtens war es, durch Aufnahme des Bautenzustandes und Beurteilung der verzögerten Arbeitsabläufe Daten zu erheben, um den Mehraufwand der UTE zu beziffern.
 
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